Frankfurter Buchmesse 2011 – Allgemeines & Erfahrung
Die Frankfurter Buchmesse, die alljährlich in Oktober stattfindet, ist erstens die größte Buchmesse in Deutschland und mit über 1600 Mitarbeiter und knapp 450 Millionen Euro Umsatz, die größte und auch die bedeutendste Buchmesse auf der Welt.

Die Frankfurter Buchmesse wurde 1949 vom Börsenverein des deutschen Buchhandels gegründet. Jedes Jahr hat die Frankfurter Buchmesse ein Gastland vom dem sie die Buchproduktion und die Kultur hervorhebt. Es werden auch während der Messe der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.
Dieses Jahr war Island („Sagenhaftes Island“ ) Gastland und gefühlt lag der Schwerpunkt auf E-Books und allgemein auf die Digitalisierung. Halle 4 war ein super Beispiel. Während der Pressekonferenz am Dienstag, an der Professor Dr. Honnefelder, Juergen Boos und Peter Schwarzenbauer teilnahmen, kam ganz klar hervor, dass die Zukunft des stationären Sortiments (auf Deutsch -> Euer örtlicher Buchhandel) nicht durch die Entwicklung der E-Books gefährdet ist.
Doch es wurde auch stark auf die Entwicklung der Piraterie eingegangen. Laut der Statistik werden 60% aller E-Books illegal runtergeladen.
Zwar wurde von der Seite der Konferenzmitglieder „härtere Strafen“ oder auch „Verstärken des Urheberrechts“ und ein politisches Engagement gefordert, doch als anitaku eine Frage bzw. ein Einwand hatte und äußerte, dass von den Besucher (auf Twitter) gesagt wird, die Kosten seien für E-Books zu hoch und es würde zu wenig Aufklärung betrieben, bestätigte Prof. Dr. Honnenfelder unsere Aussage und sagte, es sei natürlich wichtig Aufklärung zu betreiben aber auch die dementsprechenden Rechtsgrundlagen müssen da sein.

„Aus der Literatur kann man lernen was Menschen bewegt und interessiert.“ – Peter Schwarzenbauer.
Der Audi Vorstandschef war als Partner der Buchmesse anwesend und erläuterte die Gemeinsamkeiten der der Unternehmen. Er stellte die Buchmesse teilweise als Grundlage für die Entwicklung seiner Branche und der Gesellschaft dar. Denn aus der Literatur kann man sehen und lernen, was Menschen bewegt und auch interessiert.
Außerdem sieht man durch Bücher, die Entwicklung der Kultur. Demnach basiert die Entwicklung einer Gesellschaft und der Technik teilweise auch auf Literatur. Die Signatur-Stunden waren meistens herrlich voll und es kamen auch sehr viele Prominente. Beispiel wäre hierfür: Johann Lafer, Daniela Katzenberger, Roland Emmerich, Derek Landy, usw.
Allgemein war die Buchmesse sehr ruhig und angenehm. Es gab sehr viele Besucher und auch viele Stände, die man sich anschauen konnte. Gefühlt gab es im Vergleich zum letzten Jahr weniger Besucher, was eventuell an der Thematisierung liegen könnte.
Sehr beliebt war die Halle 3, da sie hauptsächlich Kinder- und Jugendbuchliteratur, sowie die Comic- und Manga-Ecke beinhaltete.
Leider müssen wir gestehen, dass dieses Jahr, die Comic- und Manga-Ecke bedeutend kleiner ist und weniger „Material“ enthielt.
Dennoch können wir immer empfehlen zur Buchmesse zu gehen. Denn da sieht man genau die neuen Trends und auch Autoren,
von denen man gerne ein Autogramm abstauben kann ;)

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